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Front Runner Unterwegs: Jamie Humby

Front Runner Unterwegs: Jamie Humby

- 02.06.2023

Jamie Humby, geboren in Auckland, Neuseeland, hatte schon von Kindesbeinen an eine tiefe Leidenschaft für Essen und Reisen. Humbys 21-jährige kulinarische Reise begann mit dem Abschluss als Koch in Auckland. Daraufhin arbeitete er in anspruchsvollen Küchen in Neuseeland, Australien, Norwegen, Schweden und darüber hinaus. Er ist ständig auf der Suche nach Inspiration und Erstaunen in der Welt der Kulinarik.

Derzeit arbeitet Humby in Noosa an der Sunshine Coast und kreiert beeindruckende Bilder, Videos, Live-Vorstellungen und Rezepte für eine Vielzahl von Kunden weltweit. Und obwohl er beruflich viel unterwegs ist, macht ihn nichts glücklicher, als mit der Familie loszufahren, wenn er frei hat.


© Jamie Humby

Beschreibe Deinen kulinarischen Karriereweg

Als ich jung war, habe ich einen Abschluss als Koch gemacht und danach als solcher in verschiedenen Orten auf der ganzen Welt gearbeitet. Aber in den letzten zwölf Jahren habe ich mich vom Koch zum Food-Stylisten weiterentwickelt, der Essen für Fotos kreiert. Dabei hat meine wahre Leidenschaft für die Fotografie die Oberhand gewonnen, sodass ich es jetzt voll und ganz mache.


© Jamie Humby

Sind Reisen und Essen Deine zwei größten Leidenschaften?

Das Reisen ist ein wahnsinnig großer Teil meines Lebens. Wenn ich frei habe, bin ich lieber unterwegs, als mich zuhause entspannt zurückzulehnen. Ich fange dann an mich zu fragen: „Was kann ich tun? Wo kann ich hinfahren?“


© Jamie Humby

Wie sieht der Prozess der Reiseplanung bei Dir aus?

Meine Reiseplanung betrachte ich aus zwei Perspektiven. Erstens überlege ich, welche Aktivitäten wir unternehmen wollen, wie zum Beispiel Wandern mit Übernachtung, Kajakfahren, Radfahren oder Snowboarden. Zweitens, und vielleicht aus Egoismus, denke ich auch darüber nach, wo ich tolle Fotos machen kann. 


© Jamie Humby

Australien ist ein riesiges Land. Machst Du auch lange Reisen?

Einige geplante Reisen dauern 10 - 14 Tage oder sogar noch länger, während andere eher spontan sind, wie Tagesausflüge oder Reisen über Nacht. Wenn mein Arbeitsalltag hektisch wird, sind diese kürzeren Ausflüge ausschlaggebend für mein geistiges und körperliches Wohlbefinden. 


© Jamie Humby

Erzähl uns von Deinem Fahrzeug und wie Du es ausgestattet hast.

Vor einer Weile habe ich mich in einen VW Transporter verliebt und hatte seitdem einige davon. Ich habe sie zu Campervans umgebaut und jetzt habe ich einen T6 mit erhöhter Federung und Allradantrieb. Außerdem habe ich den Slimline II Dachträger, der speziell für den Transporter entwickelt wurde, eine Heckleiter und weiteres Front Runner Zubehör auf dem Dachträger montiert. Für unsere Abenteuer ist das ein echter Gewinn. 

Wenn die Zwillinge etwas älter sind und mitkommen, werden wir extra Sachen für sie einpacken müssen. Reisen mit oder ohne Babys sind zwei sehr unterschiedliche Dinge. Unsere Wolf Pack Pro Aufbewahrungsboxen werden uns definitiv helfen, organisiert und ordentlich zu bleiben, ganz zu schweigen von einem Front Runner Schubladensystem, das als nächstes auf meiner Liste steht. 


© Jamie Humby

Um auf die Fotografie zurückzukommen: Wie unterscheidet sich das Fotografieren auf Reisen von Deiner kommerziellen Arbeit?

Die Kunden und ihre Vorgaben dominieren in der Regel kommerzielle Fotoshootings, die im Studio stattfinden, vor allem bei der Food-Fotografie. Es gibt aber auch einige Outdoor-Aufnahmen, die fantastisch sind. Bei meinen Abenteuern suche ich immer nach Orten, die schwierig zu erreichen sind, sich aber landschaftlich absolut lohnen. Es geht mir darum, ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen und großartige Werke einzufangen, die mich glücklich machen.


© Jamie Humby

Die Studiobeleuchtung unterscheidet sich stark von natürlichem Licht.

Beleuchtung ist alles. Im Studio hat man die volle Kontrolle, aber in der freien Natur muss man mit dem arbeiten, was zur Verfügung steht. Wochenendurlauber, die gerne campen, wandern oder snowboarden, sollten die „Golden Hou vor und bei Sonnenaufgang sowie vor und nach Sonnenuntergang nutzen. Das sind mitunter die besten Zeiten zum Fotografieren. 

Ich liebe die Lichtinszenierung nach Sonnenuntergang mit Seiten- oder Gegenlicht. Das erzeugt unglaubliche Farbtöne, die den Bildern Tiefe und Kontrast verleihen. 


© Jamie Humby

Wenn Du Dir spontan eins Deiner Lieblingscamps aussuchen könntest, welches wäre das?

Eines meiner Lieblingscamps war im Undara-Volcanic-Nationalpark, der etwas mehr als 241 Kilometer südwestlich von Cairns liegt. Er ist mitten im Nirgendwo. Riesige Vulkane ragen aus dem Boden und schaffen eine faszinierende Landschaft. Es ist ein außergewöhnlicher Ort und ich kann es kaum erwarten, wieder dorthin zu fahren. Hoffentlich bald. 

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