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4X4: 16 Fragen an David Steca

4X4: 16 Fragen an David Steca

- 14.06.2024

Ein Porsche 924 mit einem Kajak auf dem Dach ist für die meisten von uns kein alltäglicher Anblick. Für David Steca, freiberuflicher Fotograf, Videofilmer und Autoliebhaber, ist es das Nonplusultra. Wir haben uns mit David zusammengesetzt, um mehr darüber zu erfahren, was er macht und warum er mit einem 924er unterwegs ist.

Was ist das Beste, das Du auf Deinen Reisen gesehen und erlebt hast?

Der Sonnenaufgang direkt nach dem Aufwachen. Egal, ob es warm oder kalt ist - das Gefühl am Morgen ist nicht zu übertreffen.

Deine Lebensphilosophie in drei Worten?

Es ist möglich.

Du planst einen Roadtrip, welche drei Menschen würdest Du mitnehmen wollen – egal ob tot oder lebendig?

Meine Frau, ihren Bruder und meinen Sohn. Meine Frau ist meine Komplizin, ihr Bruder ist mein bester Kumpel und bei weitem die beste Unterstützung, die man sich wünschen kann. Mein Sohn muss die Welt noch entdecken. Es liegt in meiner Verantwortung, ihm diese zu zeigen.

Wie bist Du zu einem Porsche 924 gekommen, nachdem Du Deinen Range Rover Classic verkauft hast?

Mein erstes Auto war ein 924er. Und der zweite, und der dritte. Dann der Rover. Ganz zufällig, nachdem wir etwa ein Jahr mit dem Rover unterwegs waren, stieß ich auf diesen 924er. Sie sind sehr gut in vielen Dingen, weshalb ich jetzt wieder täglich Einen fahre.

Wie hast Du diesen schönen 924 S restauriert?

Auch hier: reiner Zufall. Das Auto war ein „Deal“. Ein ehrgeiziges Projekt, bei dem ich meine Fähigkeiten hinter der Kamera im Tausch gegen einen weißen 924S und alle Teile, die ihn großartig machen, einsetze. Die Arbeit war, wie immer, mein Problem. Ich würde sagen, es waren einige hundert Stunden ...

Du hast Dich für die Pfalz entschieden, anstatt nach Schottland zu fahren. Die Bilder zeigen eine wunderschöne Landschaft. Glaubst Du, dass man weit reisen muss, um großartige Abenteuer zu erleben?

Ja und nein. Ich habe auf jeden Fall eine Menge über die Schönheit der Hinterhöfe gelernt und mir ist bewusst geworden, wie wenig ich über die Orte wusste, in deren Nähe ich aufgewachsen bin. Wenn man in die Highlands will, kann man dieses Gefühl nirgendwo anders bekommen. Manchmal ist es eine wunderbare Sache, begrenzt zu sein.

Was war das beste Erlebnis während der Reise?

In der ersten Nacht war der Ehrgeiz groß. Die Temperaturen fielen rapide. Wir hatten typisches April-Wetter, tiefe Temperaturen und Frost. Der nächste Morgen, so müde wir auch waren, war aber absolut schön. Wir sind in der Nacht auf das Wasser hinausgefahren, in der Hoffnung auf einen Sonnenaufgang, den wir jedoch nicht gesehen haben. Trotzdem war das Wasser wunderschön.

Welches Front Runner Produkt nutzt Du am meisten?

Das ist eine einfache Frage – das Wolf Pack. In einem so kleinen Auto ist die Organisation entscheidend. Mit drei Rucksäcken im Kofferraum konnten wir unsere Ausrüstung leicht trennen und dennoch schnell drauf zugreifen. Das Wolf Pack kann auch als Hocker oder Tisch dienen, wenn der Platz so begrenzt ist wie bei uns.

Was ist ein Must-Have für eine Reise?

Ein Schweizer Taschenmesser. Nicht so chic, aber es kann in vielen Situationen hilfreich sein. Eine Taschenlampe ebenso, denn unterwegs wird es dunkel. Viel dunkler als man in Erinnerung hat.

Mit welcher Kamera arbeitest Du und wie hat sie sich geschlagen?

Blackmagic Design Pocket 6K. Ein echter Overkill und etwas mühsam, aber das Bild ist einfach so schön. Für die Unterwasseraufnahmen haben wir eine Pocket 4K verwendet.

Wenn Du Dich zwischen Videografie und Fotografie entscheiden müsstest, was würdest Du wählen?

Fotografie, weil es nicht so viel Zeit braucht, bis man zum Ergebnis kommt. Film hat aber am Ende eine viel höhere Belohnung.

Wie bist Du zur Fotografie gekommen?

Kurzversion: Ich wollte ein Ingenieursstudium beginnen, habe mich dann aber entschieden, es erstmal mit der Fotografie zu probieren. Jetzt restauriere ich alte Autos und arbeite viel mit der Kamera. Es ist lustig, wie sich das Leben manchmal entwickelt.

Wofür bist Du am dankbarsten?

Ich danke allen, die mir eine Chance gegeben haben. Alles, was ich bisher tun konnte, war nur möglich, weil mir jemand eine Chance gegeben hat, und das, obwohl mein Lebenslauf nicht zeigte, dass ich dafür geeignet wäre.

Was ist auf Deiner Roadtrip Playlist?

Das kommt ganz auf meine Stimmung und den Tag an: Herr der Ringe, Taylor Swift, Frank Sinatra, Vivaldi und auch Timbaland.

Wie lautet Dein Spitzname?

Einfach nur David.

Gibt es Ähnlichkeiten zwischen der Pfalz und der Ostsee?

Ehrlich gesagt, eine schöne Strecke ist eine schöne Strecke, egal welche Koordinaten.

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