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4X4: 16 Fragen an Chris Burkard

4X4: 16 Fragen an Chris Burkard

- 21.08.2019

Chris Burkard ist ein erfahrener Entdecker, Fotograf, Kreativdirektor, Sprecher und Autor. Burkard reist das ganze Jahr über quer durch die Welt, sammelt Eindrücke und Erfahrungen, die er anschließend in wundervollen Geschichten wiedergibt. Damit inspiriert er Menschen, ihre Beziehung zur Natur zu überdenken, während er gleichzeitig die Erhaltung wilder, unberührter Orte fördert und schützt.

Er hat an globalen, prominenten Kampagnen mit Fortune-500-Kunden gearbeitet, sprach auf der TED-Bühne und hat eine wachsende Sammlung von Büchern veröffentlicht. Sein neuester Dokumentarfilm "Under An Artic Sky" begleitet eine Gruppe von Surfern, die mitten im Winter in eine abgelegene Ecke Islands reisen, um die perfekten Wellen zu finden und sich dem schlimmsten Wintersturm seit Jahrzehnten zu stellen.

Wir haben uns mit Chris zusammengesetzt, um mehr darüber zu erfahren, was ihn inspiriert.

Was ist das Beste, das Du auf Deinen Abenteuerreisen gesehen/erlebt hast?

Oh man.... das ist schwer zu sagen. Ich schätze, es ist das Innerste Islands. Die frische Luft ist unglaublich. Ich bin so oft über die Insel geflogen und gefahren, dass dieser Ort jetzt einen ganz besonderen Platz in mir eingenommen hat.

Deine Lebensphilosophie in 2 Worten?

Einfach weitermachen.

Mit welcher Wohltätigkeitsorganisation identifizierst Du Dich?

Naturschutz International.

Du planst einen Roadtrip - welche 3 Personen würdest Du mitnehmen wollen, egal, ob tot oder lebendig?

Eric Soderquist, einer meiner besten Freunde. Mit ihm bin ich gereist und habe das California Surf Project gemacht. Ansel Adams, als jemand, den ich für seine Arbeit in den Nationalparks bewundert habe, ein Meister seines Fachs und jemand, den ich gerne getroffen hätte. Und vermutlich meine Frau.

Was beinhaltet Deine Roadtrip-Playlist?

Niel Young, Shakey Graves, Jose Gonzalez, Bon Iver, die XX.

Der beste Ort, den man gesehen haben muss, an dem Du noch nicht warst?

Es gibt eine Reihe von Inseln an der Küste Russlands, die ich mir schon seit Langem ansehen möchte. Sie stehen auf meiner Liste momentan ganz oben.

Was war Deine größte Überraschung während eines Shootings?

Zu viele, um sie zu zählen. Man weiß nie genau, was bei einem Auftrag passieren wird. Könnte die Zeit gewesen sein, als ich vom russischen Militär an einem Strand verfolgt wurde, an dem ich nicht sein durfte.

Dein gefährlichste Moment beim Reisen?

Auf meiner ersten Reise nach Russland im Jahr 2009 verbrachte ich eine Nacht im Gefängnis. Ich war so frisch und neu auf Reisen, dass ich mich unbesiegbar fühlte. Das war sicherlich der erschreckendste Moment, den ich bisher auf meinen Reisen hatte. Wir beschlossen, an der Küste von Wladiwostok, einem abgelegenen Teil von Ostrussland, nach Wellen zu suchen. Als wir ankamen, machten wir uns auf den Weg zum Zoll und jeder aus unserer Gruppe kam problemlos durch, außer mir. Ich wurde aufgehalten, weil mein Visum das falsche Einreisedatum hatte – es hieß, ich sei 2 Tage zu früh, obwohl wir alle unsere Papiere zusammen geschickt haben. Ich wurde über sechs Stunden lang mit einem Dolmetscher verhört. Dann sagte man mir, ich müsse eine Nacht im Gefängnis verbringen, bevor ich nach Korea abgeschoben werde. Ich war 24 Stunden im Gefängnis und wurde dann tatsächlich zurück nach Korea abgeschoben, bevor ich einen Tag später wieder ins Land zurückkehren konnte. Die ganze Zeit über telefonierte ich mit der US-Botschaft, die versuchte, mich aus der Situation ohne Essen und ohne Wasser herauszubringen. Ich hatte viel Zeit, über mein Leben nachzudenken. Durch diese Erfahrung bin ich dankbar für mein komfortables Leben in Nordamerika.

Wofür bist Du am meisten dankbar?

Familie, natürlich. Sie waren der größte Motivationsfaktor in meinem Leben und ist gleichzeitig der Grundstein meines Lebens.

Wie siehst Du den Stellenwert von Filmen. Sind Filme tot?

Nein, definitiv nicht. Ich persönlich drehe keine Filme mehr für kommerzielle Zwecke, aber es gibt immer noch eine riesige Gruppe von Leuten, die das regelmäßig tut.

Deine Lieblingskamera?

Sony A7Riii

Must-have in Bezug auf Technik?

Geräuschunterdrückende Ohrhörer. Ich verbringe so viel Zeit im Flugzeug, da ist es ein absolutes Muss.

Was steht auf Deiner Front Runner Wunschliste ganz oben?

Reservekanister und ein Dachträger!

Was ist eine Falle, wenn man seine Leidenschaft zum Job macht?

Ich habe da oft und lange darüber gesprochen. Aber am Ende des Tages ist es mein Traum, die Welt zu bereisen und Bilder zu machen. Also überwiegt das Gute das Schlechte.

Wer ist Dein Vorbild?

Ansel Adams.

Was ist Dein Spitzname?

Burky. Ich wurde so in den letzten 10 Jahren ehrlich gesagt mehr genannt als Chris.

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