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10 REISEVORSÄTZE FÜR DAS NEUE JAHR

10 REISEVORSÄTZE FÜR DAS NEUE JAHR

- 22.12.2021

Mit Blick auf das neue Jahr und die Gestaltung von Urlauben, Reiseplänen und epischen Zielen, hielten wir es für eine gute Idee, unsere Pläne mit einigen Vorsätzen hieb- und stichfest zu machen. Wir glauben, dass diese Dein Reiseerlebnis im Jahr 2022 bereichern werden. Möchtest Du der Liste noch etwas hinzufügen?

© Adrian Van Water


1. 6 Tipps, wie Du Deine Reisefotografie auf ein neues Level bringen kannst 

Verwandle Urlaubsschnappschüsse in „richtige” Bilder: Es gibt verschiedene Onlinekurse und YouTube-Tutorials, die Du Dir anschauen kannst, aber mit den folgenden Skills hast Du für Deine nächste Reise einen guten Ausgangspunkt:

1. Ein gerader Horizont

Ein sehr einfacher Tipp, der viel bewirken kann. Wenn Du Dir die Arbeit professioneller Fotografen anschaust, wirst Du feststellen, dass der Horizont auf den Bildern immer zu 100% gerade ist.

2. Verwende einen Polarisationsfilter

Wenn Du in nur einen Filter investieren möchtest, sollte es auf jeden Fall ein Polarisationsfilter sein: Er ist der beste Freund von Reise- und Naturfotografen – der Filter reduziert Blendeffekte, sättigt Blau- und Grüntöne (wodurch der Himmel direkt viel besser aussieht) und er verleiht dem Bild einen Portrait-Charakter.

3. Fünf verschiedene Blickwinkel für ein Motiv

Wenn das Licht stimmt (Stichwort „Golden Hour”) und Du ein gutes Motiv gefunden hast, dann arbeite damit. Beginne mit einem Standardfoto, wie es jeder machen würde. Anschließend versuche, mindestens fünf verschiedene Blickwinkel zu finden – Makro, abstrakt, hoch, niedrig, von hinten beleuchtet und so weiter.

4. Nutze das Licht

​„Das Licht ist Dein bestes Werkzeug”, sagt Bartek Kolaczkowski, ein professioneller Auto- und Reisefotograf. „Beobachte das Licht Tag für Tag, nimm es genau unter die Lupe, spiel damit. Fotografiere zu verschiedenen Tageszeiten (und auch nachts für einige Astrofotografie-Aufnahmen)”, sagt er.

5. Spiel mit Verschlusszeiten

Spektakuläre Aufnahmen, bei denen es so aussieht, als würde sich der Wasserfall oder Fluss bewegen, sind einfacher zu machen, als Du vielleicht denkst: Befestige Deine Kamera auf einem Stativ und experimentiere mit langen Verschlusszeiten und Langzeitbelichtung. Wenn Du erst einmal den Dreh raushast, kannst Du Dich Strichspuraufnahmen zuwenden. ​

6. Lege Deinen Fokus auf die Augen

​Wenn Du Wildtiere fotografierst, solltest Du unbedingt darauf achten, dass die Augen des Tieres im Fokus sind. Das schafft eine unmittelbare Bindung zum Tier-Motiv. (Bonus: Gilt auch für Portraits).

© Janik Alheit


2. Alleine reisen

Es muss weder eine lange Reise, noch weit weg von Zuhause sein, aber (und hab Nachsicht mit uns, dass wir hier kurz in die Psychologie eintauchen) in der heutigen vernetzten Welt kann jeder ab und zu von einer Reise allein profitieren. Abgesehen davon, dass Du tun und lassen kannst, was Du willst, lernst Du als Allein-Reisende/r, selbstständig zu werden und Deinen Instinkten zu vertrauen. Gleichzeitig sammelst Du unbezahlbare Erfahrungen.

© Alex Strohl


3. Gehe dorthin, wo es kein Handysignal gibt

Das ist heute gar nicht mehr so einfach (und wir empfehlen, immer eine Art Notfall-Satellitenkommunikationsgerät und Satellitennavigation dabei zu haben), aber versuche es mal mit einer handyfreien Reise. Es mag albern klingen, das jetzt (vermutlich auf Deinem Smartphone!) zu lesen, aber ein solches Abschalten hat eine wirklich befreiende Wirkung auf Menschen. Sie sind präsenter, fühlen sich mit dem Erlebten verbundener und können blitzschnell reagieren.

© Olivia O'Prey


4. Mehr Mikro-Abenteuer 

Wir sind große Fans des Trends „kleinerer” Abenteuer. Man kann sich nicht immer wochenlang freinehmen oder die Mittel haben, tausende von Kilometern zu reisen. Das bedeutet aber nicht, dass die Abenteuerlust unterdrückt werden muss. Im Gegenteil: Fordere Dich selbst zu mindestens einem Mikro-Abenteuer im Monat heraus und erkunde Deinen „Hinterhof” – für ein (verlängertes) Wochenende. Du wirst überrascht sein, was Du alles entdeckst.

© Expedition Rove


5. Erstelle eine Checkliste 

„Das hätte ich einpacken sollen... das hätte ich Zuhause lassen können.” Wie oft hast Du das schon auf halber Strecke einer Reise gesagt? „Das muss ich mir für das nächste Mal merken.” Erstelle jetzt eine Checkliste! Egal, ob Du diese Liste in einem modernen Reisetagebuch oder in einer der unzähligen angebotenen Apps anlegst. Fang an, die kleinen, speziellen Gegenstände aufzulisten, die das Overlanding auf ein neues Level bringen. Wir kennen Overlander, die ihre Listen im Laufe der Jahre ausgeklügelt und daraus nahezu eine Wissenschaft gemacht haben. Sie haben spezielle Listen für jede Art von Abenteuer. Und nein, diese Listen werden nicht geteilt. Der Grund dafür? Was für diese Menschen funktioniert, muss nicht unbedingt zu Deinem Reisestil passen.

© Craig Rhodes-Harrison


6. ​Und dann: intelligentes Packen 

Jetzt, wo Deine Checkliste langsam Gestalt annimmt, solltest Du es Dir zur Aufgabe machen, für Deine nächste Reise effizienter zu packen. Beginne früh genug mit dem Planen und Packen, indem Du Dinge wie das Wolf Pack Pro oder die Paddel-Halterung verwendest. Die Overlander mit den ausgetüftelten Listen packen und befestigen ihre Ausrüstung für jede Reise an derselben Stelle, sodass man nie genervt nach Stirnlampen oder Kaffeebechern suchen muss. 

© Justin Kauffman


7. Mindestens eine große Abenteuerreise mit Aktivitäten

Mache mindestens eine Reise dieses Jahr zu Deiner Abenteuer-Mission. Mach Dich auf den Weg irgendwohin, nicht um (nur) zu fahren und die schöne Landschaft zu bewundern, sondern mit einem bestimmten Ziel, das Du erreichen möchtest. Pack Dein SUP Board oder Kajak ein und erkunde Wasserwege. Begib Dich beispielsweise in Südafrika ins Richtersveld, um einen Labeobarbus kimberleyensis mit Deiner Fliegenfischerausrüstung zu fangen. Der Labeobarbus kimberleyensis ist zweifellos Südafrikas bekanntester einheimischer Süßwasser-Fliegenfisch. Einen solchen Fisch unter einem Felsvorsprung in einem tiefen, schilfgesäumten Gewässer mit den felsigen Richtersverd-Bergen im Hintergrund zu fangen und dann zu beobachten, wie er nach dem Loslassen kräftig davonschwimmt, ist ein ganz besonderes Erlebnis.

© Benjamin Hardman


8. Probier es mal mit einer anderen Jahreszeit

​Oder mach Deinen nächsten Ausflug zu einer für Dein Reiseziel „ungewöhnlichen” Jahreszeit. In den meisten Teilen Süd- und Ostafrikas fällt die Hauptsaison für Safaris üblicherweise mit der trockenen Winterzeit zusammen (etwa Juli bis Oktober). Eine alte Weisheit besagt, dass es zu dieser Zeit am einfachsten ist, Wildtiere zu beobachten, weil die Vegetation fehlt und sich Tiere an den verbliebenen Wasserstellen versammeln. Die „grüne Jahreszeit” dagegen ist etwas Besonderes. Wenn du außerhalb der „Hochsaison” reist, sind die Besucherzahlen geringer, was bedeutet, dass die Preise niedriger sind und die Wildbeobachtung besonderer werden. Wenn Du einen ruhigeren Ausflug nach Jasper, Banff oder Canmore machen willst, dann besuch die Rockies in der Nebensaison von September bis Oktober oder von Mai bis Juni.

© Alessandro Sgro


9. Verringere Deinen ökologischen Fußabdruck

Einigen Statistiken zufolge ist der Tourismus für etwa 8% der weltweiten Kohlendioxidemission verantwortlich und trägt damit erheblich zum Klimawandel bei. Jedes Mal, wenn wir uns auf eine Reise begeben, wenn wir in ein Flugzeug steigen oder Abfall produzieren, werden Kohlendioxidemissionen erzeugt. Es gibt viele Möglichkeiten, wie Du Deinen CO2-Fußabdruck auf Reisen minimieren sowie verschiedene Projekte und Organisationen, mit denen Du einen Teil Deiner Emissionen ausgleichen kannst. Ein üblicher Start ist zum Beispiel Bäume zu pflanzen.

© Craig Kolesky


10. ​Lerne etwas Neues

Wähle neue Fahr- oder Überladungskünste und arbeite daran, sie zu beherrschen. Zum Beispiel das Rückwärtsfahren mit einem Anhänger (auf das Gegenlenken kommt es an) oder sichere Fahrten auf weichem Sand:

1. Lass Luft aus den Reifen (1 bar rundum ist ein guter Ausgangspunkt)

2. Der richtige Schwung, ohne zu schnell zu werden und die Kontrolle zu verlieren, ist das Wichtigste. Du willst quasi über den Sand oder eine andere weiche Oberfläche „schweben”.

3. Wähle den richtigen Gang. Hier gibt es zwei Denkrichtungen – niedrige und hohe Gänge. Grundsätzlich gibt Dir der zweite oder dritte Gang im unteren Bereich genug Schwung für kurvige Dünen oder weiche, sandige Doppelspuren. Wenn es sich um eine Sandstraße handelt, auf der Du sicher über 35 km/h fahren kannst, ist der erste Gang aber der Richtige.

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